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Das Gebiet zwischen dem Etschtal im Osten und dem Gardasee im Westen wird pauschal als Monte Baldo bezeichnet. Dieser Gebirgsstock der Südalpen, der mit seinem höchsten Gipfel "Cima Valdritta" nicht eben eine unbedeutende Höhe von 2218 m erreicht, ist besonders im Frühsommer berühmt für seine attraktiven Pflanzen wie Pfingstrose, Feuerlilie, Holunderknabenkraut und Ragwurzen, aber auch für botanische Raritäten wie Tiroler Windröschen oder die Monte-Baldo-Segge.
Das erklärt sich daraus, weil einerseits das Gebiet in der letzten Eiszeit eisfrei war, andererseits weil die Talbereiche mit unter 100 m Seehöhe bereits in der submediterranen - mittelmeerischen - Zone liegen, so dass eine überwältigende Pflanzenfülle von mehr als 2000 Arten anzutreffen ist. Vor allem beim Wechsel der Jahreszeiten bietet der Monte Baldo ein einmaliges Farbenschauspiel. |
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