Monte Baldo

Das Gebiet zwischen dem Etschtal im Osten und dem Gardasee im Westen wird pauschal als Monte Baldo bezeichnet. Dieser Gebirgsstock der Südalpen, der mit seinem höchsten Gipfel "Cima Valdritta" nicht eben eine unbedeutende Höhe von 2218 m erreicht, ist besonders im Frühsommer berühmt für seine attraktiven Pflanzen wie Pfingstrose, Feuerlilie, Holunderknabenkraut und Ragwurzen, aber auch für botanische Raritäten wie Tiroler Windröschen oder die Monte-Baldo-Segge.

Das erklärt sich daraus, weil einerseits das Gebiet in der letzten Eiszeit eisfrei war, andererseits weil die Talbereiche mit unter 100 m Seehöhe bereits in der submediterranen - mittelmeerischen - Zone liegen, so dass eine überwältigende Pflanzenfülle von mehr als 2000 Arten anzutreffen ist. Vor allem  beim Wechsel der Jahreszeiten bietet der Monte Baldo ein einmaliges Farbenschauspiel.

 
   


Deshalb sollte bei Ihnen die Beobachtung der Pflanzenwelt auf den verschiedenen Höhenstufen von 130 m im Etschtal auf 2199 m am Monte Maggiore und wieder hinunter auf 85 m in Torbole am Gardasee im Mittelpunkt stehen. Dabei können SIe Ihre Grundkenntnisse über die mediterranen und alpinen Pflanzen vertiefen, als auch die Erweiterung vorhandener Artenkenntnisse ist auf dem Monte Baldo möglich. Der Ausblick vom Monte Baldo auf den See ist ein beeindruckendes Naturschauspiel.

 
 

 

© Interdesk

Impressum