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Im Normalfall
Vor dem Tunneleingang, Radio auf Verkehrsfrequenz umstellen, damit Sie in allen Situationen aktuelle Informationen erhalten können. Lüftung auf Umluft schalten.
Vor und im Tunnel Ampeln, Ge- und Verbotsschilder sowie andere Hinweise, insbesondere zur Tunnelsperrung, beachten. Geschwindigkeitsbegrenzung einhalten. Vorsicht: Anzeigen können sich im Tunnel verändern.
Sicherheitsabstand vergrößern: für Pkw´s mindestens 50, für Lkw´s mindestens 100 Meter.
An der rechten Fahrbahnbegrenzung und nicht an der Mittellinie orientieren, vor allem bei Tunneln mit Gegenverkehr.
Im Notfall
Generell: In einröhrigen Tunneln auf keinen Fall die doppelte Sperrlinie überfahren oder auf eigene Faust wenden. Anweisungen des Personals, die Sie über Verkehrsfunk oder Lautsprecher erreichen, unbedingt befolgen.
Stau: Warnblinkanlage einschalten, mit Sicherheitsabstand stehen bleiben, Motor abstellen. Das Fahrzeug nur verlassen, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
Panne: Warnblinkanlage einschalten, möglichst weit rechts ranfahren. Falls vorhanden und möglich, Pannenbucht aufsuchen oder auf dem Standstreifen stehen bleiben. Häufig gibt es dann eine automatische Meldung an die Tunnelwarte. Wenn Sie keine Reaktion erkennen können, vorsichtig aussteigen und auf dem Notgehweg zur Notrufnische laufen, die meist nicht mehr als 100 Meter entfernt ist. Notrufe nach Möglichkeit nicht über Handy, sondern über die Notrufeinrichtungen absetzen, weil man Sie dadurch sofort orten und Hilfe schneller organisieren kann.
Rauchentwicklung oder Brand: Ganz rechts ranfahren (damit Rettungsfahrzeuge durch können), stehen bleiben, Motor abschalten. Wenn Sie von den Verantwortlichen keine anderen Anweisungen erhalten, Schlüssel stecken lassen, Fahrzeug verlassen (falls griffbereit, Papiere mitnehmen) und vom Brandort weg zum nächsten Fluchtausgang oder zum Portal laufen.
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Bild: ADAC
Bild: ADAC
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